Der farbrat

Der farbrat, ein Zusammenschluss von Malern und Gestaltern aus ganz Deutschland.
Unser Leitbild:
Der farbrat ist eine Wertegemeinschaft, die sich der ganzheitlichen Gestaltung von Räumen und Gebäuden, dem handwerklichen Können und der Vernunft bei der Auswahl von Materialien und Werkstoffen widmet.
Wir mehren unser Wissen und teilen es mit anderen.
Wir wirken in Zusammenarbeit mit allen Menschen, die unsere Ziele fördern: Kunden, Planer, Handwerker, Hersteller, Autoren und Wissenschaftler.
 
Was als Gruppe von Freunden italienischer Kalkputze begann, ist heute ein Unternehmensverbund aus 30 Betrieben mit 330 Mitarbeitern und 27 MIO. € Umsatz unter dem Dach der e.G.

Der farbrat füllt die bestehende Lücke zwischen Standardhandwerkern und Künstlern. Da gibt es die Kreativen, die Termine nicht halten, über Ihren Ausschnitt an Leistungen hinaus nicht zu fordern sind, Organisationsprobleme haben, ohne Struktur allein schaffend tätig sind. Da sind auf der anderen Seite die Malerbetriebe nach alter Väter Sitte, für die ein Lasuranstrich mit standardisierten Industrieprodukten das gestalterische Nonplusultra ist. Diese haben die Service- und Betriebsstruktur und das Organisationstalent, aber es fehlt die Gestaltungskompetenz.

Der farbrat verbindet ständige gestalterische Weiterbildung mit neuesten betriebswirtschaftlichen und organisatorischen Standards. Hier fügen sich Kreativität, Kennerschaft und Service zu einem harmonischen Ganzen zum Nutzen der Kunden.

Der farbrat ist inzwischen auch ein Signal gegen den zerstörerischen Geiz ist Geil-Trend. Dieser hat etwas verstärkt, was der Schriftsteller Max Frisch einmal als Gefahr der modernen Zeit charakterisiert hat: die Verblödung durch Ware. Der Slogan müsste demnach heißen: Ich bin doch blöd. Angelockt vom Preis kaufen die Menschen Dinge, die sie nicht brauchen und das in größeren Mengen als sie eigentlich wollten. Ist die Beute solcher Geizzüge erst zuhause angekommen, ist sie schon veraltet, unnütz. Ein Kaufrauschkater ist die Folge. Der Triumph des Augenblicks besiegt die Lebensqualität. Kulturverlust ist das Ergebnis. Die Privatsphäre ist bedroht durch das, was die Autorin Sibylle Berg nur noch Zeug nennt: eine Überfülle an Überflüssigem im Haus. Dies weckt den Wunsch nach Leere, Abstand, Entschleunigung. Das Buch zum Problem heißt: Simplify your Life. Das erste, noch gültige Motto des farbrates lautete: Werte neu entdecken. Eine neue Produktorientierung ist das Ziel. Wir brauchen langlebige und sinnvolle Konsumgüter und Dienstleistungen, Produkte mit hohem ästhetischen und kulturellen Nutzen.

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www.farbrat.de